BIK: Bavarian Iron Kingdoms

Wolken im Norden – 3. Teil

Eine Basis

Start-XP: 42

Wir waren mittags an der Mine angekommen und hatten deswegen noch Zeit, am selben Tag die Breschen in den Palisaden zu reparieren. Mit Hilfe der ’Jacks und der Fuhrleute haben wir mehr als genug Holz besorgt, so dass es dafür gereicht hat und sogar noch was übriggeblieben ist, mit dem wir weiterarbeiten können.
In der Nacht ist nichts passiert – außer dass am nächsten Morgen Steine mitten in der Siedlung gelegen sind, die offenbar vom Eingang der Mine weggeräumt worden waren. Wir haben auch noch einen Trollfußabdruck in der Nähe zur Felswand innerhalb der Palisade gefunden. Näheres Nachschauen hat ergeben, dass anscheinend in der Nacht Trolle an der Stelle, an der die Palisade die Felswand berührt, hereingeklettert sind und sich daran gemacht haben, den Eingang freizuräumen, warum auch immer … und von uns hatte das keiner bemerkt!

Den Tag haben wir genutzt, die Palisade zu verstärken und an einigen Stellen Podeste anzubringen, so dass man von diesen auch über die Palisade schauen und kämpfen konnte. Sergej hat mit den ’Jacks begonnen, kurzfristig den begrabenen ’Jack und langfristig den Mineneingang freizulegen. Als er soweit war, hat er gesehen, dass der Jack ziemlich zerbeult und zersprungen war, als ob das Material ganz spröde gewesen wäre.

Für die Nacht haben wir auch noch eine kleine Falle angelegt. Wenn jemand am Ende der Palisade reinklettert, würde er eine Granate auslösen, deren Explosion wir hoffentlich wirklich hören.
Ivan hat bei seiner Wache fünf Trolle auf uns zumarschieren sehen. Er hat alle aufgeweckt, und dann machte es auch schon „Bumm“ von der Falle. Wir haben da einen Troll gesehen, der uns den Stinkefinger gezeigt hat und wieder zurückgeklettert ist. Vom Tor her gab es auch Krach. Das war ein Rudel Argos. Svetlana hat dem Hauptanführertroll hinterhergeschossen und wohl auch getroffen, bis der sich eingenebelt hat. Die Argos haben sich auch zurückgezogen.

Lew hat im Zwielicht etwas am Ende der Palisade sich bewegen sehen, genau da, wo der Troll reingeklettert war. Er hat drauf geschossen und sich alles zusammen mit Ivan näher angesehen. Es hat sie ein ekliger Anblick erwartet: Da war ein hüpfender und zuckender Fleischklumpen! Sergej wusste, dass daraus ein Wintertrollwelpe enstehen könnte, so wurde das Ding sofort verbrannt.
Eine Kontrolle der Palisade hat nix wesentliches ergeben, nur ein paar Kratzer. Das Beunruhidenste war noch, dass die Argos und die Trolle wohl zusammengearbeitet haben. Sehr ungewöhnlich!

Am nächsten Morgen gab es ein kleines Erdbeben, das ein paar Steine ins Rollen gebracht hat, aber nicht mehr. Sergej hat sich den kaputten ’Jack, einen Kolstot, näher angesehen. Ein Arm ist ganz kaputt, der Cortex ist aber noch intakt, so dass Sergej das Ding mit ein bisschen Zeit wohl noch reparieren kann. ANsonsten hat er sich weiter auf das Freilegen der Mine konzentriert, während wir nochmal die Palisade verstärkt haben, besonders an den Enden. Am Abend war die Mine soweit frei, dass wir schon am Eingang waren. Sergej schätzt, dass das ungefähr die Hälfte war.

In der Nacht bei Lews Wache hat er plötzlich einen Greif gesehen, der über dem Lager gekreist ist – und eine Gestalt, die sich an der Türe zu ihrer Unterkunft zu schaffen machte! Lew hat versucht, die Gestalt abzufangen, hat laut „Halt!“ gerufen. Die Gestalt ist tatsächlich stehen geblieben, es war so jemand komisches Schwarzgekleidetes, wie am ersten Tag, als wir angekommen waren. Die anderen sind davon aufgewacht und wollten nach draußen eilen. Doch als Vasily als erster raus ist, ist mehr oder weniger vor ihm der Greif gelandet!

Lew hat derweilen die schwarze Gestalt angegriffen und ziemlich schwer erwischt. Die hat sich in eine Flammenwand gehüllt, noch was von „Vier Tage!“ geplärrt und ist einfach verschwunden. Vasily hat auf den Greif geschossen und ihn auch erwischt, doch der ist auch einfach davongeflogen.
Als die Nacht sich wieder beruhigt hat, haben wir an der Tür einen Zettel gesehen, den die Gestalt offenbar dort angebracht hatte: „Ihr habt noch vier Tage!“

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Finrod

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