BIK: Bavarian Iron Kingdoms

Wolken im Norden - 4ter und letzter Teil

Der Frostdrache

Der Rest der Nacht vergeht ruhig. Ich nutze die beiden Jacks und Ivan, um möglichst schnell in den Stollen zu kommen, erwartungsgemäß wird der Durchbruch heute noch gelingen und bis morgen Abend der Stollen ausreichend frei sein. Der Kapitan läuft mit Lew Wache und Svetlana sichert das ganze Geschehen. Der Tag verläuft ruhig.

Gegen Abend ist der Durchbruch geschafft. Bei der Kontakaufnahme erfahren wir, dass im Stollen fast 100 Menschen sind, 14 Wintergardisten und Minenbeschäftigte. Die Nacht werden sie durcharbeiten, damit wir am nächsten Tag schneller durch sind.

Zur mittleren Wache schießt Svetlana auf die Ziele am Waldrand, ohne nennenswerten Grund. Ihre Begründung einer Alarmübung führt zu einer Trainingseinheit zur Überprüfung der Stabilität des Aussichtsturmes…

Der nächste Tag fängt wie gehabt an; am Tor, außen, hängt ein Zettel mit den Worten: noch drei Tage. Gut, der schwarze Mistkerl traut sich nicht mal mehr rein…

Gegen Mittag sind wir in Kontakt mit den Eingeschlossenen. Der Leutnant der Wintergarde will das Beste für die Leute, der zivile Leiter und Viscount den Betrieb baldmöglichst wieder aufnehmen. Sie erwähnen etwas von einer Kulthöhle der Wildlinge, in drei Tagen ist Vollmond, wir wissen Bescheid…

Vorbereitungen sind:
Abzeichnen und Verminen der Kulthöhle (Vasily)
Sicherung des Eingangs (Ivan und ich)
Nahrungsbeschaffung (Svetlana und Lew)

Die Jäger werden von einem Rudel Argi angegriffen. Svetlana wird gleich eingefroren und besiegt, aber durch Lews Einsatz wird das Rudel nach zwei toten Argi zurückgerufen. Die Menschen sind verletzt, aber Svetlana wird sich erholen.

Die Nacht ist ruhig, qallerdings ist eine neue Nachricht am Tor zu finden:
Zwei Tage – wählt euer Schicksal.
Wir arbeiten weiter daran, unsere Position zu sichern und zu verstärken. Dieses Mal nutze ich die Gelegenheit und hänge selber eine Nachricht an das Tor:
Wählt das Schicksal eurer Höhle. Sprechzeit: Mittag
Tatsächlich erhalten wir eine Antwort:
Mitte des Weges, niemand auf dem Turm
barthu

Als ob Svetlana von der Palisade aus weniger zielsicher wäre…

Mit Ivan als Rückendeckung begebe ich mich zu besagter Mitte; dieser Barthu kommt mit seinem Greif angeflogen und wir halten eine Besprechung ab – die beiden dampfenden Rüstungen gegenüber einem Druiden mit seinem Reitgreif; für Kommentatoren sicherlich ganz nett.

Ich fasse mich kurz: Im Berg soll es einen gebannten Frostdrachen geben, der mit einem jährlichen Ritual eingeschlossen gehalten wird. Wir stören dieses Ritual. Allerdings ergibt sich im Gespräch, dass, wenn der Drache tot, diese Schwarzkittel hier nichts mehr zu tun haben. Wir treffen also die Abmachung, dass Barthu alles tut, um den Drachen zu schwächen und wir ihn bekämpfen werden. Der Zweifel in den Gesichtern der anderen, als ich ihnen das unterbreite, ist sehenswert.

Ich begehe mit Barthu den Kampfbereich, der Viscount, dem hier niemand über den Weg traut, wird vom Kapitan virtuos abgelenkt. Die Kampfvorbereitungen werden gegen einen Frostdrachen optimiert. Wir wissen genug über ihn, um die schlimmsten Sachen hoffentlich zu negieren. Nach einem halben Tag Kohle schleppen und anderer Vorbereitungen ist es soweit.

Als es Nacht wird, erscheint Barthu mit fünf Trollen, die er als seine Ritualunterstützung bezeichnet. Wir lassen sie trotzdem rein und tatsächlich gibt es mit ihnen keinen Probleme. Selbst die Zeitabsprache ist einfach, der Druide hat eine edlere Uhr als ich.

Gegen Mitternacht gibt es starke Erschütterungen, der Drache ist wohl erwacht. Als er den aus der Höhle kommt, geblendet von den vielen Feuern, die wir entfacht haben, stürmt meine Schlachtgruppe, also ich mit Setka und Druug, auf das vermaledeite Biest zu. Dummerweise kann niemand von uns, später nicht einmal Svetlana, durch die Schuppenhaut des Frostdrachen dringen, weil Barthu erst jetzt, als wir die Echse gebunden haben, mit der Schwächung beginnt.

Ich entscheide mich, die beiden Arbeiter-Jacks dazu zu benutzen, wofür sie gemacht sind – zum Halten. Einer bekommt den Kopf zu fassen, ein anderer immerhin eine der beiden Vorderklauen. Damit ist wenigstens seine Odemwaffe gebändigt. Langsam, aber nachdrücklich, zerlegt das Mistvieh meine beiden Lieblinge, aber es kostet Zeit; Zeit, die Barthu weidlich nutzt.

Das Kreuzfeuer beginnt, Wirkung zu zeigen, aber die wirklich beeindruckende Leistung des Abends kommt von Ivan. Er beweist nachdrücklich, dass die Khadoranische Mechanikervereinigung sich mit der Bauweise der Man-O-War-Rüstung selber übertroffen hat und landet einen heftigen Treffer nach dem nächsten, um dem Schuppenmonster schlussendlich auch den Garaus zu machen. Ivan, der Furchterregende; oder so ähnlich zumindest.

Eigentlich Sieg auf der ganzen Linie: Das Viech ist hinüber, die Trolle ebenso, Barthu verzieht sich und die Edelsteine sind frei zum Abbau. Da soll noch mal einer sagen, Khador sei schwach oder eingeschränkt.

Wir kämpfen für das Mutterland und die Kaiserin und, verdammt noch mal, wir tun es gut!

End-XP: 50

Comments

Dominic_

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