BIK: Bavarian Iron Kingdoms

Nyssisches Roulette, Scherbenhaufen

Start-XP: 35

End-XP: 38

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Nyssisches Roulette, Intermetzel

Start-XP: 30

Die Charaktere sind auf der Reise, um die anderen Begabten unter der Führung von Uljana zurückzuholen. Und Lew wird den schwierigsten Weg auf sich nehmen müssen…

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Nyssisches Roulette

Start-XP: 30

Ein Nyss spricht einige der Charaktere an und überbringt ihnen eine Botschaft. Wie werden sie reagieren? Was macht Vasily Fedorowitsch Sorgen? Und wer muss sich vor wem wofür rechtfertigen?


Lautstark schimpfte Vasily Fedorowitsch über Befehle, während die beiden am Manöver beteiligten Gruppen im Vorraum warteten. Kurz darauf verließen (Name einfügen) und (Name einfügen) zügig das Büro des Legionshäuptlings noch angepeitscht von einem sichtlich gereiztem Vasily.

Danach folgte eine kurze Nachbesprechung des Manövers in der jeder beteiligte Soldat eine Schlussfolgerung äußern durfte/musste.

Danach wurde alle Soldaten in ihre Pflichten entlassen und konnten bis zur regulären Patrouille ihren eigenen Dingen nachgehen.

Während Ivan und Kohan einer ihrer regulären und meist kurzen Sparrings nachgingen, vertieften sich Lew und Vasiliy in ein Gespräch wie man die Durchschlagskraft von Lew’s Raketenwerfer verbessern könne. Natalia kümmerte sich wie so oft liebevoll um ihren treuen Freund und Jack Druug der im Manöver schweren Schaden genommen hatte.

Die Lieferung einiger länglicher und schwerer Kisten für Sergej erregte Natalia’s Aufmerksamkeit als diese beim Unterschreiben des Lieferformulare den Namen ihres Jacks darauf las.

Von Neugier getrieben konnte sie nicht solange warten und begann sofort die Kisten zu öffnen. Darin befanden sich die Komponenten einer Hellebarde für Druug.

Sergej überraschte Sie mit den Worten „Ah, du hast schon ausgepackt.“ und hatte dann interessante Ansätze die Hellebarde an Druug zu montieren. Natalie wollte aber den Verlust eines Armes an ihrem Jack nicht hinnehmen.

Sergej ging voll in seiner Arbeit auf und werkelte ab dann bis spät in die Nacht an der Reparatur von Druug.

Während der mehrstündigen Patrouille innerhalb des Perimeters der Stadt stieß der Trupp, bestehend aus Kapitan Vasiliy und den Oberfeldwebeln Natalia, Ivan, Lew sowie Kohan, auf einen Nyss der ihnen eine Botschaft überbrachte. Darauf hin folgten wir diesen Nyss auf einem bald 3 stündigen Fußmarsch bis an ein unbekanntes Ziel.

Der Nyss führte die Gruppe zu einem Lagerplatz auf diesem nur eine Jurte aufgebaut war. Als man sich dem Lagerplatz näherte traten zwei in Plattenpanzer gerüstet Nyss, bewaffnet mit großen Zweihandschwertern, auf die Gruppe zu. Der eine jung der Andere sichtbar alt für einen Nyss.
Der ältere der Beiden richtete das Wort an die Gruppe worauf hin ihm Natalia und Kohan in die Jurte begleiteten.
Die verbleibenden der Gruppe sicherten den Bereich vor der Jurte und behielten die restlichen Nyss im Auge. Man näherte sich auf Intention des Kapitans Vasiliy langsam der Jurte an ohne Aggression zu provozieren.

Kohan und Natalia waren vom älteren der beiden gerüsteten Nyss ins Zelt geführt worden. Dort saß an einer Feuerstelle, die nur eine Glut war, ein weiterer weit aus ältere Nyss. Dieser Sprach in akzentfreiem Khador auch wenn er immer wieder nach den passenden Worten suchte.

Das Gespräch drehte sich Anfangs um die Drachenkranken Nyss und das sie sich „weit“ im Süden, also in Kahdor und der umliegenden Region aufhalten. Der sich als (Titel und Name einfügen) vorstellende Nyss benannte auch zwei Orte an diesem sich Truppenkonzentrationen zur Zeit aufhalten.

Als Kohan danach fragte ob ihm der „Fluch des Eisdrachen“ etwas sagen würde kam sichtlich Unruhe in Situation die auch außerhalb der Jurte nicht unbemerkt bliebt. Kohan entschuldigte sich umgehend was den älteren der gerüsteten Nyss nicht beruhigen konnte und der recht energisch mit (Titel und Name einfügen) redete. Nach einiger Zeit entspannte sich die Situation ohne das es zu einer bewaffneten Auseinandersetzung kam.

Der alte Nyss gab Natalia und Kohan mit auf den Weg das sie noch einen viertel Mond hier lagern würden und mit dem Schlachtenmeister sowie mit einer Person reden wollen die Wissen über den Fluch des Eisdrachen besäße.

Mit diesen Information machten sich die Gruppe wieder auf den Rückweg, wobei sie durch Kohan und Natalia auf aktuellen Stand gebracht wurden. Hierbei viel auch das erste mal der Begriff Eisprinzessin als Verniedlichung der Eishexe Uljana Kostjanowna Koroljew. Eine Äußerung die noch Geschichte schreiben sollte und wird.

Zurück im Stützpunkt macht sich Kaptian Vasiliy sofort auf zum DvD während Ivan Makarov nach Sergej in der Werkstatt schaut um diesen zu informieren und abzuholen. Hierbei rutschte ihm wiederum der Begriff Eisprinzessin heraus der von Sergej mit Verwunderung kommentiert wurde.

(Die Situation warum Lew Nyss erlernen muss innerhalb eine Woche fällt mir nicht mehr ein.)

Gerüstet mit starkem Kaffee und Schuss, schilderte man nun dem Legionshäuptling die Ereignisse und kam zu dem Schluss das man nicht ohne die Eishexe weiter verfahren könne. Die momentan angespannte Situation habe auch zu Befehlen geführt das Truppenteile ausgerückt waren um unterschiedliche Feinde des Reiches zu bekämpfen. Auch ist die Eishexe in Begleitung von (bitte einfügen) unterwegs und befindet sich ca. 2-3 Tage vom Stützpunkt entfernt. Die Gruppe wird beauftragt den Trupp der Eishexe ausfindig zu machen und mit ihr binnen 5 Tagen zurückzukehren.

Zu Fuß und Pferd rüstet sich die Gruppe um Kapitan Vasiliy um sich auf den Weg zu machen, während Sergey mich Hochdruck daran arbeitet Druug wieder Einsatzbereit zu bekommen.

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Das Manöver

Start-XP: 25

Ein Manöver gegen Irina mit Mal’chik und jeweils zwei Man-O-Wars und Sturmkommandos steht an – wir sind die Angreifer, reisen mit einem Tag Verzug los.

  • Die Reise zum Manöver-Dorf verläuft problemlos
  • Aus insgesamt neun Häusern kommt Rauch
  • Fernerkundung des Dorfes – Fallgruben werden entdeckt, zwei Häuser als möglicher Standort des ’Jacks ausgeschlossen
  • Aufteilung in zwei Gruppen, ungerüstet (Natalia, Vasily) und gerüstet (Rest mit beiden ’Jacks)
  • Zugriff in der ersten Nacht, Null Uhr
  • Die Gerüsteten werden Opfer einer Bombe, die die ehemalige Schmiede in Schutt und Asche legt; keiner wird ausgeschaltet; die Gruppe trennt sich, die ’Jacks kommen nur langsam durch die schmalen Gassen hindurch
  • Die Ungerüsteten erreichen das Dorfzentrum als erste und werden prompt von Mal’chik angegriffen, der Natalia überrennt, und von Irina, die Vasily auf’s Korn nimmt
  • Die Unterstützung durch Ivan wird unterbunden, als dieser von den beiden Sturmkommandos angegriffen wird, Lew gibt Feuerunterstützung und muss feststellen, dass ein Raketenwerfer nur bedingt gegen Rüstung wirkt.
  • Sergej ist mit den beiden ’Jacks im hinteren Dorfteil unterwegs
  • Mit vereinten Kräften gelingt es Vasily, Ivan und Lew, die Sturmkommandos unter Kontrolle zu bringen, Natalia beharkt Mal’chik und Irina, Sergej bricht mit den Jacks durch die störenden Häuser
  • Der Kampf im vorderen Bereich des Dorfes konzentriert sich auf den zweiten Sturmkommando und Mal’chik, während im hinteren Bereich die beiden fehlenden Man-O-Wars aus ihrer Deckung brechen, auf die armen ’Jacks zustürmen und Druug schnell besiegen
  • Beide Sturmkommandos werden ausgeschaltet, ebenso Irina und damit Mal’chik. Der Einsatz der Man-O-Wars kommt zu spät, sie ergeben sich.
    Die 6te Gruppe hat das Manöver für sich entschieden, außer für Druug gab es keine ernsthaften Beschädigungen/Verletzungen

End-XP: 30

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Der Aufbau geht weiter

Start-XP: 25

Nachdem die Eisenbahnstrecke wieder repariert war, konnten wieder Waren und Truppen ausgetauscht werden, und der Aufbau ging weiter.
Die Beziehungen zwischen der Stadt und den Nyss hatten sich durch die Ereignisse um den Angriff auf die Stadt und das Depot ein wenig verbessert.

Nach ein paar Wochen wurde angeordnet, dass alle in Paradeuniform zum Appell zu erscheinen hätten. Keiner wusste was nun kommen würde, aber für die herausragenden Leistungen der 6. Gruppe wurde ein Großteil befördert. Natalia Dumitru, Svetlana Krylow, Ivan Makarov, Lew Bulganin und Kohan Durga bekleiden ab nun den Rang eines Oberfeldwebels, während Vasiliy Komorowski zum Kapitan befördert wurde. Kommandeur Sergej Iljin erhielt keine Beförderung. Ihm wurde aber wieder das Recht zugesprochen, Jacks führen zu dürfen und darüber hinaus ein Jack der Kolstov-Klasse zugewiesen.

Kommandeurin Irina Worobjov konnte bei der Zeremonie ein verächtliches Schnauben nicht unterdrücken, und auch ihre Gratulation hielt sich in Grenzen. Während die 6. Gruppe einen freien Tag zugesprochen bekam, wurde Irinas Gruppe in Marsch gesetzt. Mit zwei Man-O-Wars, zwei Sturmkommandos, ihrem Jack Mal’chik sowie einigen Wagenladungen Ausrüstung reiste sie ab.

Erst am nächsten Tag erfuhren alle, dass das Ziel das Dorf Nijetrow war, welches von Irinas Einheit verteidigt werden sollte. Der 6. Gruppe fiel die Aufgabe zu, im Zuge des Manövers genau jenes Dorf zu erobern. Schnell wurde die nötige Ausrüstung zusammengestellt und gepackt, damit Irina nicht die Gelegenheit erhielt, sich zu tief einzugraben. Währenddessen wurden schon die ersten Tatiken besprochen, wie am besten vorgegangen werden sollte.

Ob die Pläne aufgehen oder den ersten Feindkontakt nicht überstehen, wird sich zeigen.

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Aufrührer in der Stadt
neue Erkenntnisse

Start-XP: 22

Situation

Nach den besorgniserregenden Entdeckungen der letzten Zeit ist so etwas wie geschäftige Normalität eingekehrt. Mit fast jedem eintreffenden Zug kommt Verstärkung für die 3. Legion, die Kasernen füllen sich langsam. Der alltägliche Trott hat Einzug gehalten, auch wenn manches noch improvisiert werden muss.
Von den Ereignissen ist noch kaum etwas in die Öffentlichkeit gedrungen, was für die sowieso schon angespannten Beziehungen zu den Flüchtlingen vor der Stadt nur von Vorteil sein kann. Doch eine gewisse Nervosität kann die Legionsführung nicht verheimlichen …

Verlauf

  • Durch Gerüchte auf beiden Seiten verschlechtert sich das Verhältnis Flüchtlinge <→ Bevölkerung zusehens.
  • Natalia will die Kräuter und anderen Zutaten im Nyss-Lager abholen, die ihre Helfer mittlerweile gesammelt haben. Kohan und Ivan begleiten sie.
    Bei ihrer Ankunft werden sie Zeuge einer aufwieglerischen Rede, die unter den versammelten Nyss Unruhe hervorruft, bis Bres eingreifen und die Lage beruhigen kann.
  • Die Meldung des Vorfalls führt zur Ausweitung der Patrouillen des Militärs auf das Nyss-Lager. Die Gruppe ist zu einer davon eingeteilt. Während der Patrouille wird die Gruppe von Nyss angegriffen, offenbar unter der Führung der Aufwieglerin von vorher. Die Anführerin kann entkommen.
  • Sergej setzt den herangeeilten Bres und Sarlos ein Ultimatum: Sollte bis morgen früh nicht sichergestellt sein, dass keine Aufrührer mehr im Lager sind, würde es wohl eine größere Aktion des Militärs gegen das Lager geben. Als Zeichen des Goodwill sollen die entsprechenden Leute morgen an die Gruppe ausgeliefert werden sowie Informationen über diese geliefert.
    Sergej spielt dabei auf einen Überlebenden des Überfallkommandos an, der den Nyss überlassen wird.
  • Am nächsten Morgen macht die Gruppe Meldung zu dem Vorfall und kann die Bedautung noch herunterspielen.
  • Sarlos und Bres können zu Sergejs Zufriedenheit Ergebnisse liefern. Die aufrührerischen Nyss waren von außerhalb ins Lager gekommen, sie sollten Unruhe stiften. Zudem sind die Spuren der geflohenen Anführerin verfolgt worden, sie führen in ein hügeliges Gelände nordöstlich von Tverkutsk.
    Sergej erschießt den nun nicht mehr benötigten Gefangenen.
  • Die Gruppe folgt den Spuren, verlieren sie aber nach einiger Zeit. Die ungefähre Richtung ist aber klar.
  • Kohan und Svetlana können das Hitzeflirren eines kaum merkbaren Feuers erkennen. Die Gruppe beschließt, diese Spur näher zu untersuchen.
    Es handelt sich um eine Blockhütte, in deren Kamin wohl ein Feuer brennt. Als Kohan und Svetlana sich der Hüte nähern, können sie sehen, wie ein Mensch wütend die Hütte verlässt und auf die schon bekannte Nyss einredet. Er geht zu seinem Pferd und reitet davon.
  • Kurz darauf ist leichter Rauch aus dem Kamin sichtbar. Die Nyss verlässt das HAus und reitet ebenfalls davon. Kohan eilt zu der Blockhütte, tritt die Tür ein, und kann angekokelte Papiere aus dem Feuer retten.
  • Das interessanteste daran war ein gezeichneter Plan, der auf drei Angriffe auf Tverkutsk hindeutete, wobei das eigentliche Ziel die Bahnstrecke mit ihrem Instandhaltungsdepot zu sein schien.
  • Zurückgekehrt am Abend meldet die Gruppe die Ergebnisse sofort im Hauptquartier, worauf sofort Alarmstimmung herrscht. Sarlos und Bres kommen an und berichten von einer größeren Gruppierung bewaffneter Nyss im Osten der Stadt.
    Daraus wird vermutet, dass der entdeckte Angriff wohl in der nächsten Nacht stattfindet. Die Gruppe wird zur Verteidigung am Eisenbandepot eingeteilt.
  • Aufgrund guter Vorbereitung kann die Gruppe in der nächsten Nacht ihren Abschnitt am Depot relativ einfach verteidigen.

Ergebnis

Der Angriff der Nyss auf Tverkutsk schlug im großen und ganzen fehl.
Der Scheinangriff zur Ablenkung vom eigentlichen Ziel durch das Flüchtlingslager konnte durch die Wintergarde komplett zu Scheitern gebracht werden. Das Eisenbahndepot trug zwar durch Beschuss kleinere Schäden davon, jedoch ohne dass die Funktionsfähigkeit großartig eingeschränkt worden wäre.
Die Bahnlinie nach Ohk konnte von den Nyss an mehreren Stellen unterbrochen werden, aber die Schäden können innerhalb weniger Tage behoben werden.

XP: 3

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Tverkutsker Elegien
Probleme des Nordens

Start-XP: 19

Situation

Gerade in Tverkutsk angekommen, ist die 3. Legion sofort voll beschäftigt — wenn auch nur durch die Begrüßung durch den Großfürsten Voyari und Posadnik Voyt, dem Bürgermeister. Kommandeur Buschkin will einen guten Eindruck hinterlassen, nicht zuletzt wegen der schon lange Zeit stationierten Kompanie der Wintergarde, deren Offiziere um ihre Pfründe fürchten.
Wie genau sich die Legion hier arrangieren wird, und was hier der Stand der Dinge ist, muss erst noch herausgefunden werden …

tverkutsk_small.png
Legende:
3.: Unterbringung der 3. Legion
HQ: Hauptquartier der 3. Legion
WG: Kaserne der Wintergarde
RH: Sitz des Posadniks
GF: Residenz eines Großfürsten
grün: Stationierungsort der 6. Gruppe

Verlauf

In Tverkutsk wurde der Kompanie ein Platz in einem zur Truppenkaserne umgebauten Lagerhaus zugewiesen. Am nächsten Morgen war Ivan krank und musste das Bett hüten, beim Antreten hatte Kompaniechef Litschko einige Neuigkeiten. Der Großfürst von Tverkatka würde heute die gesamte Legion begrüßen, diese würde dazu auf dem zentralen Stadtplatz aufmarschieren. Nach dieser Begrüßung, wie lange auch immer diese dauern würde, hätten die Soldaten frei bis zum nächsten Morgen, falls keine anderen Befehle dagegen sprächen.
Für die 6. Gruppe gab es ein paar Sonderbefehle: Sergej wurde zu einem Gruppenführerlehrgang im Hauptquartier der 3. Legion abkommandiert, Lew zu Tests und Schießübungen mit den neuen Raketenwerfern. Dafür konnte die Gruppe ein neues Mitglied begrüßen: Vasiliy Komorowski, ein Pistolenschütze des Graufürsten-Konvents, der gleich zum kommissarischen Gruppenführer bestimmt wurde, solange Sergej auf dem Lehrgang war.
Daneben wurde die Gruppe noch zu einer Nachtpatrouille eingeteilt.

Dann war Abmarsch zum Stadtplatz. Auf dem Weg dorthin konnte die Gruppe zum ersten Mal einen halbwegs umfassenden Blick auf die Stadt gewinnen, die für die nächste Zeit ihren Stationierungsort darstellte. Viele Bürger winkten der Truppe zu, es ging durch schmucke Straßen. Nur einige kurze Eindrücke trübten das Bild: Ein oder zweimal waren zerlumpte Gestalten zu sehen, die vor der anmarschierenden Truppe in dunkle Gassen verschwanden.

Am Stadtplatz war eine kleine Tribüne aufgebaut, auf der sich die Ehrengäste befanden: Der Großfürst Alkesandr Voyari, der Bürgermeister Posadnik Anton Voyt, der Befehlshaber der 3. Legion Kommandeurleutnant Vasily Buschkin, sowie der lokale Kommandeur der Wintergarde Kovnik Piotr Gubin.
Der Posadnik stellte diese alle umständlich vor und begrüßte sie, worauf er das Wort an den Großfürsten übergab, der diese Gelegenheit ausgiebig nutzte.

Neben Höflichkeiten und Danksagungen an die 3. Legion, die nun mit für Ruhe und Ordnung im Volozk sorgen würde, was der Kovnik der Witergarde mit steinerner Miene verfolgte, war die Rede größtenteils viele Worte ohne etwas zu sagen. Nur kurz nannte der Großfürst eine größere Gruppe Nyss-Flüchtlinge als Problem hier in Tverkutsk, während er in einem Nebensatz die Verhältnisse zu lokalen Trollkin-Kriels als angespannt bezeichnete.
Bei dieser Anmerkung fiel tatsächlich auf, dass bisher nirgendwo in der Stadt Trollkins zu sehen gewesen waren. Einige Blicke richteten sich auf Kohan.

Nachdem die Legion die Rede über sich ergehen hatte lassen und in ihre Unterkunft zurückgekehrt waren, machte sich Vasiliy an die Produktion neuer Runenmunition, während Natalia und Kohan das Flüchtlingslager vor der Stadt in Augenschein nehmen wollten, um sich einen Überblick zu verschaffen und vielleicht sogar ein paar Arbeitskräfte zum Sammeln für Natalias alchemistischen Ingredienzien zu rekrutieren.

Um die Flüchtlinge zu unterstützen, kaufte Natalia hierzu größere Mengen an Grundnahrungsmitteln, die sie den Nyss in dem Lager zur Verfügung stellen wollte.
Als sie und Kohan am Lager ankamen, waren die vorher noch belebt zu sehenden Wege zwischen den Zelten und Bretterverschlägen wie leergefegt. Nur zwei Nyss warteten mit stoischer Miene auf die beiden Besucher.

Zunächst misstrauisch, wurden die beiden gesprächiger, als Natalia ihnen die Nahrungsmittel übergab. Die beiden stellten sich als Sarlos und Bres vor, wobei Sarlos augenscheinlich als Übersetzer für Bres fungierte.
In der folge plauschten die vier längere Zeit miteinander in der durch das Geschenk gelockerten Atmosphäre, und Natalia konnte die Zusage verbuchen, dass die Nyss, die im Augenblick eh nichts zu tun hätten, für Natalia gegen Bezahlung auf die Suche nach bestimmten Kräutern, Pflanzen und Tieren gingen, die diese für ihre Alchmie brauchte.

Um Mitternacht brach die Gruppe dann zu ihrer Patrouille auf. Sie konnten dabei einen jungen Nyss auf frischer Tat ertappen, wie er gerade versuchte, in das Haus eines Handwerkers einzusteigen. Eingeschüchtert durch Kohan und die vielen auf ihn gerichteten Waffen war er recht schnell ziemlich auskunftsfreudig.
Sein Name wäre Callis Narvi, er wäre erst seit kurzem in der Stadt, und würde für eine Diebesgruppe Einbrüche erledigen. Der Chef dieser Bande, ein Nyss, würde ihn unter Druck setzen, besonders auffällig an diesem wäre, dass er ein Gewehr benütze! Seine Beute müsste er in einem bestimmten Haus abliefern. Hier jedoch schien der Nyss nicht weiter erzählen zu wollen, und erst nach einigem “guten” Zureden zeigte er ihnen das Haus.
Die Gruppe ließ den verschreckten Jungen daraufhin laufen.

Das Haus befand sich in einem der Armenviertel der Stadt. Hier hatte die Diebesgruppe wohl einfach eines der vielen leerstehenden Häuser als ihre Basis besetzt. Am nächsten Morgen machten sie Meldung an Kapitan Litschko, der aufgrund der vermuteten unüblichen Bewaffnung des Bandenchefs eine größere Bedrohung als nur durch eine Diebesbande sah, und deswegen befahl, das Haus zu beobachten, und, wenn es besetzt war, die vermutete Diebesbande dort auszuheben. Er erlaubte, nach dem “geflohenen” Dieb nochmals kurz im Flüchtlingslager zu suchen.
Natalia und Kohan machten sich deshalb nochmal dorthin auf und informierten Sarlos über die Vorfälle. Dieser konnte keine näheren Informationen dazu geben, versprach aber, nach dem jungen Nyss zu suchen und ihn nochmals zu ermahnen.

Nachdem die Gruppe festgestellt hatte, dass sich tatsächlich jemand im Haus aufhielt, griff sie das Haus an. Vasiliy und Natalia übernahmen die Vorderseite, Kohan die Rückseite. Nach einem kurzen, recht einseitigen Kampf versuchte der Anführer der Gruppe zu fliehen, konnte aber dingfest gemacht werden.

noch ausformulieren:

  • Gewehr ist altes cygnarisches Fabrikat
  • Befragung: Gewehr angebl. im Norden in einem Lager bekommen, ungefähres Gebiet bekannt
  • Auftrag: Erkundung, Finden des Lagers, Gruppe befrägt dazu nochmal den Nyss-Dieb im Flüchtlingslager
  • Aufbruch per Bahn, Svetlana als Ranger dabei
  • Nach Verlassen der Bahn: Treffen auf Trollkin-Kriel. Diese sind ungehalten über den Aufenthalt khadoranischer Soldaten in ihrem Gebiet. Nach Verhandlungen mit Trollkin-Führer unterwegs, der die Gruppe “sicher” vom Gebiet begleiten soll. Svetlana wird dafür als “Gast” bei den Trollkin zurückgelassen
  • Finden des Lagers in einer Ruine auf einem Hügel, kurzes Auskundschaften, Beschluss zum Angriff. Nach schwerem Kampf werden unter der Ruine Kisten mit cygnarischen Schusswaffen und Munition gefunden. Ein schwer lesbarer Zettel liegt im Dreck: “Unterstützung für Widerstand” sowie ein Name “Bugger Doyle” entzifferbar. Ein Mensch, anscheinend Cygnarer, hat einigen Nyss-Banden dieses Waffenversteck gezeigt.

XP: 3

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Der Fluch des Eisdrachen
Eine Bahnfahrt

kurzer Abriß:
Gespräche
Geschichten
Anschisse
Berichte
Nyss-Überfall
fast-Monolog von Uljana
Ankunft in der leeren Kaserne

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Die Reise nach Tverkutsk
Ein Wintermärchen

Von Ohk aus führt bislang nur eine zweitrangige Eisenbahn in die Hauptstadt des Tverkatka-Volozk, in der sich augenblicklich das Hauptquartier der dritten Legion befindet. Dort sollen die neu eingegliederten Mitglieder entsprechend eingeteilt und einstrukturiert werden.

Auf der Zugfahrt nach Ohk haben sie bereites einige Bekanntschaften schließen können; die meisten anderen der mitreisenden Soldaten kommen von der Wintergarde. Nur etwa ein Zehntel von ihnen gehört den Elitetruppen wie Man-O-War, Eisenfang oder Witwenmacher an. Die Fahrt selber war durchaus angenehm zu nennen. Nun müssen allerdings die Gruppen verteilt werden, damit man eine zügige Überführung an den Zielort vollziehen kann.

Vasily Fedorowitsch hat alles unter Kontrolle, der Kleinkram oder andere Problemchen werden von Wladimir Sergejewitsch, seinem Adjutanten und Uljana Kostjanowna, einer knochigen alten Frau, gelöst. Diese stellen, zumindest auf der Reise, das Triumvirat der Kompanie dar.

Die Vorzeichen stehen auf Sturm…

Das Manöver
Vasily Fedorowitsch sandte, wohl auf Geheiß der Eishexe, die 6te Gruppe zu einer Erkundung aus. Tatsächlich stieß man nach einigen Stunden auf einen Trupp verderbter Nyss, die gleich die Vorsicherin Content Not Found: svetlana-galinyevna unter Beschuss nahmen und die Gruppe sehr plötzlich in einen Kampf verwickelten.

Sergej Artjomowitsch stürmte mit Lew Alexejewitsch nach vorne, um die Bogenschützen selber unter Beschuss zu nehmen, was die Gruppe aufgrund der schwierigen Geländelage auseinanderriss. Kohan Durga sicherte die Scharfschützin, während Ivan Makarov und Natalia Dumitru im Bereich ihrer Möglichkeiten folgten.

Zwar starben im ersten Feuer bereits ein paar Bogenschützen, doch unter dem Druck der anderen, unterstützt von Schwertkämpfern und Hexern, erwies sich die sehr offene Gefechtslinie als Nachteil für die Gruppe. Natalia ging als erste zu Boden, Lew folgte kurz darauf. Im ständigen Hin und Her des Scharmützels erwiesen sich die erhöhte Position und Treffsicherheit Svetlanas als der entscheidende Vorteil, da sie stetig die Zahl der Nyss dezimieren konnte, während sich die anderen Gruppenmitglieder wahlweise um die Gegener bzw. ihre gefallen Kameraden kümmerten.

Schlussendlich gelang es der Gruppe, die Oberhand zu gewinnen; im rückwärtigen Raum entdeckten sie ein paar weitere Nyss, die eine Kiste transportierten und entschieden sich, diese ebenfalls anzugreifen. Diese letzten Nyss wehrten sich erbittert und schienen kurzzeitig sogar die Oberhand zu gewinnen. Schlußendlich sorgten die taktische Fehlentscheidung des letzten Schwertmeisters und die Treffsicherheit der inzwischen angekommenen Svetlana für die Wendung des Blattes. Die Gruppe konnte die Kiste erbeuten und machte sich unter der Bewachung von Kohan und Svetlana auf den schmerzhaften Rückweg.

Der Rückweg scheint länger als der Hinweg, aber die Gruppe kommt ohne nennenswerte Komplikationen und rechtzeitig wieder am Zug an. Druug musste stehen gelassen werden, aber er hat es noch auf eine Anhöhe geschafft, so dass man ihn zwar nicht vom Zug, aber schon von Weitem sehen kann, so dass eine inzwischen ausgestattete Wagenbesatzung ihn schnellstens bergen kann, wenn sie nur dem Weg folgt. Die Charaktere werden erstmal versorgt, bevor sie nach etwa einer halben Stunde zum Rapport geholt werden, während Natalia mit einem Kohletransporter ihren Jack holt…

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Der Offiziersball

Wie alles begann…

Die Charaktere haben in ihrer bisherigen Dienstzeit überdurchschnittliche Leistungen erkennen lassen. Folgich werden sie aus dem regulären Dienst herausgelöst und in zbV-Kompanien verbracht.

Bei einer Festivität in Volningrad erhalten die Debütanten eine Ahnung, wie die höheren Ränge agieren. Alle Charaktere werden in die dritte Armee eingegliedert, in die 3. GL (dritte Grenzlegion) von Vasily Fedorowitsch Buschkin. Innerhalb der Kompanie sind auf dem Ball zwei weitere Personen auffällig: Eine Warcasterin und ein Graufürst, der zwar eine reguläre Uniform trägt, jedoch mit dem Abzeichen eines Magziev.

Schicksalshafterweise werden die Charaktere in die gleiche Gruppe gesetzt, zusammen mit einer Gewehrschützin.

Demnach besteht die Sechste Gruppe aus einem/r:
Infiltrator
Jackführerin
Scharfschützin
Soldaten in Dampfrüstung
Soldaten der Sturmabteilung
Warcaster

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