BIK: Bavarian Iron Kingdoms

Die Ankunft
Gefangen bei den Orgoth
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Sturmläufer - Nordmark 02

7ter Vendarl, Ashtoven

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Sturmläufer - Nordmark 01

1ter Malleus, Khadoven

Kommandant Buschkin lässt Kapitan Komorovski zu sich kommen, ebenso anwesend sind Kovnik Koslov und Oberfeldwebelin Durga.

Der Kapitan erhält den Auftrag, den gefangenen Cygnarer und den geborgenen arkano-mechanischen Arm in die Hauptstadt zu bringen, bevor Mitglieder der Prikhaz-Kanzlei sich entscheiden, in Tverkutsk einzufallen. Nachdem die Gruppe ihre Pflichten erledigt hat, soll sie witterungsbedingt unverzüglich nach Tverkutsk zurückkehren. Zur Verstärkung werden die Untergebenen von Kommandeurin Worobjov dem Kapitan unterstellt. Die Kommandeurin und Kommandeur Iljin verbleiben in Tverkutsk und kümmern sich um die Ausstattung für den anstehenden Frühlingsfeldzug gegen die Farrow.

In einer spontan angesetzten Übung erweist sich, dass sich die Soldaten gut vertragen; es gibt im weiteren Verlauf die üblichen Reibereien, aber ein wirklicher Gruppenkonflikt ist nicht wahrzunehmen, allerdings werden die üblichen Stammesverbindungen zwischen Kossiten und Skirov verstärkt.

Der Weg in die Hauptstadt wird in Güterwaggons unternommen, um unabhängiger agieren zu können. Bei winterlichen Temperaturen verlangt man selbst von den hartgesottenen Soldaten der Klaue keine längeren Wachtposten als eine halbe Stunde. Die Fahrt verläuft ohne größere Zwischenfälle; der Cygnarer startet zwei Fluchtversuche, die mit ebenso vielen Knochenbrüchen enden und kann auch daran gehindert werden, sich selber zu strangulieren. Die Transportkiste dagegen macht keinen Ärger. Das Wetter und technische Umstände verzögern immer wieder die Fahrten, aber schlußendlich gelangt die Gruppe ohne einen Kampfeinsatz in der Hauptstadt an und kann sowohl den Delinqunten der Obhut der Prikhaz-Kanzlei als auch den Arm der Khadoranischen Mekanikervereinigung (KMV) übergeben

Die Oberfeldwebel Makarov und Konev erhalten gleich den Heimschläfer-Status, der Rest verbringt die Nächte in den ihnen zugewiesenen Kasernenräumen. Ein erste Begutachtung durch Obavnik Kasia Miadovna scheint recht gut zu verlaufen.

Nach Ärger mit den Ehefrauen der beiden Heimschläfer wegen einer den Männern unbekannten Frau wird dieser bei einem Theaterbesuch auf die Spitze getrieben, als ebendiese dort auffällt. In einer konzertierten Aktion mit dem Kapitan, Oberfeldwebel Bulganin und Oberfeldwebel Durga nimmt diese Frau, Sofia, an der weiteren Veranstaltung in der Loge der Gruppe ein. Sie erweist sich nach der Vorstellung als erster Gruppentest der Obavnik, die die Klaue über einen Brief anweisen lässt, am nächsten Tag, den 7ten Vendarl, Ashtoven, in einer anderen Kaserne in Korsk in Einsatzmontur zu erscheinen.

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Sturmläufer - Ostwehr

Ein mobile Kampfaufklärung im “Freien Llael” unter der Führung eines Kolduns versucht, Orgoth-Ruinen vor den anrückenden Truppen des Protektorats zu erreichen.

Interessanterweise halten sich drei Paladine des Ordens des Bollwerks in der Nähe auf.

Die Khadoraner setzen sich in einem Tal fest, organisieren Neutralität zwischen sich und den Paladinen und erwarten die anrückenden Truppen.

Des Nachts werden sie durch Mörserbeschuss zum Ausfall oder Ausweichen gezwungen – sie wählen den Ausfall, vernichten die leichten Mechs, während des Rückzuges werden sie allerdings von Schwerer Kavallerie des Protektorates angegriffen…

Die Überreste der Khadoraner ziehen sich ins Tal zurück, welches sie mit Hilfe der Infanterie halten können, bis der Koldun mit irgendwelchen Relikten aus den Ruinen zurückkehrt.

Die Khadoraner treten den Rückzug an…

End-EP: 60

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Adel verpflichtet - und Vorgesetzte
Adel

Start-XP: 53

nach dem Ball…

So, die Rüstungen von Vasily, Kohan, Lew sind fertig, Pytor und Iwan haben ihre Waffen. Langsam kann ich mich mal um den Kortex bzw. einen Jack kümmern. Habe gerade angefangen, die Planung zu verfeinern, als wir zum Rapport gerufen werden.

Der Hptm Malko Zopot, den wir beim Ball vor dem Ableben gerettet haben, berichtet vor den Chefs, dass sie auf dem Landsitz seines Großfürsten angegriffen wurden, wahrscheinlich wieder von dem Cygnarer. Der Großfürst war nicht anwesend, aber seine Frau und ihre Kinder wurden entführt oder gefangengenommen udn dort interniert. Wir werden ganz speziell angefordert, offenbar hat die Klaue Eindruck gemacht…

Kohan philosophiert über die Kriels in der Nähe, ich darüber, dass bald mal ein Warjack praktisch wäre. Vasily meint irgendwas mit Irinas WarJack, aber das passt irgendwie nicht. Schnelle Abmarschzeit, wir nehmen Material für drei Tage Einsatz und Verpflegung für eine Woche mit. Kohan wird vorweg gehen, der Hauptmann wird ebenfalls mitreisen, aufgrund seiner Verletzungen auf einem Wagen.

Nach einem nächtlichen Zwischenhalt kundschaftet Kohan vor, während wir mit den Wägen hinterher kommen. Es brennt im Haus kein Feuer, zumindest der Kamin raucht nicht. Von außerhalb des Geländes oberviert er das Gelände, sieht eine Leiche und ein paar Spuren. Nach den Spuren ist offenbar eine Gruppe über die Mauer gekommen und eine zweite Gruppe drumherum gegangen und wohl durch das Tor ins Gelände eingedrungen. Die zweite Gruppe beinhaltet Mitglieder mit Klauenfüßen – Farrows?

Nach seinem Bericht erkunden Kohan und Vasily nochmals das Gebäude und finden tatsächlich Farrows, die sich auf die Bewachung des Kellers konzentrieren, während Iwan und ich mit den jacks von vorne in das Gelände eindringen. Hat sich was mit Unauffälligkeit, so ein ehrlicher guter Einsatz mit dampfenden Schloten demonstriert einfach mal die Handlungsfähigkeit des Mutterlands.

Ich hätte ja vieles erwartet, tatsächlich stehen wir auch schnell im Gegenfeuer aus dem Haus, aber eine viel ernsthaftere Bedrohung kommt aus dem Stall – ein Warlock mit je zwei Kampf- und Riesenschweinen. Die sind wenigstens so riesig, dass Setka und Druug ganz gut zugreifen können, sollte man meinen. Weit gefehlt. Im Haus räumen Kohan und Vasily ganz gut auf, die kleinen Viecher putzen wir schnell weg, gerade Pytors Hilfe kommt uns wie gerufen, aber die großen sind eine ganz andere Angelegenheit, dazu noch dieser Schweineschamane.

Immerhin: Der Macht unserer Waffen und unseres Mutes sind die Farrows nicht gewachsen. Im Keller haben sich die Überlebenden verschanzt, sogar ein paar Cygnarer haben’s überstanden, die dann schnell vor Kohans Überredungskunst kapitulieren.

Wir kommen mit Gefangenen, Informationen, einem arkanomechanischen Riesenarm und den Geretteten zurück. Bin gespannt, was sich aus dem ganzen Mist ergibt; auf jeden Fall müssten mal diese Farrows weg…

End-XP: 57

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Adel verpflichtet

Start-XP: 50

Situation

Die Gruppe kehrt von ihrem glorreichen Einsatz in Sargetstea zurück. Sie war lange abwesend, derweilen gibt es diverse Neuigkeiten in Tverkutsk. Verstärkung für die Legion ist eingetroffen, und Kommandeur Buschkin wird immer mehr in die lokale Politik hineingezogen und muss sich auf dem glatten diplomatischen Parkett mit den Großfürsten messen. Da kommt ein solcher Erfolg, wie ihn die Gruppe zu vermelden hat, gerade recht, und Kohan wird ebenfalls von seinem Spezialauftrag zurückerwartet …

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Wolken im Norden - 4ter und letzter Teil
Der Frostdrache

Der Rest der Nacht vergeht ruhig. Ich nutze die beiden Jacks und Ivan, um möglichst schnell in den Stollen zu kommen, erwartungsgemäß wird der Durchbruch heute noch gelingen und bis morgen Abend der Stollen ausreichend frei sein. Der Kapitan läuft mit Lew Wache und Svetlana sichert das ganze Geschehen. Der Tag verläuft ruhig.

Gegen Abend ist der Durchbruch geschafft. Bei der Kontakaufnahme erfahren wir, dass im Stollen fast 100 Menschen sind, 14 Wintergardisten und Minenbeschäftigte. Die Nacht werden sie durcharbeiten, damit wir am nächsten Tag schneller durch sind.

Zur mittleren Wache schießt Svetlana auf die Ziele am Waldrand, ohne nennenswerten Grund. Ihre Begründung einer Alarmübung führt zu einer Trainingseinheit zur Überprüfung der Stabilität des Aussichtsturmes…

Der nächste Tag fängt wie gehabt an; am Tor, außen, hängt ein Zettel mit den Worten: noch drei Tage. Gut, der schwarze Mistkerl traut sich nicht mal mehr rein…

Gegen Mittag sind wir in Kontakt mit den Eingeschlossenen. Der Leutnant der Wintergarde will das Beste für die Leute, der zivile Leiter und Viscount den Betrieb baldmöglichst wieder aufnehmen. Sie erwähnen etwas von einer Kulthöhle der Wildlinge, in drei Tagen ist Vollmond, wir wissen Bescheid…

Vorbereitungen sind:
Abzeichnen und Verminen der Kulthöhle (Vasily)
Sicherung des Eingangs (Ivan und ich)
Nahrungsbeschaffung (Svetlana und Lew)

Die Jäger werden von einem Rudel Argi angegriffen. Svetlana wird gleich eingefroren und besiegt, aber durch Lews Einsatz wird das Rudel nach zwei toten Argi zurückgerufen. Die Menschen sind verletzt, aber Svetlana wird sich erholen.

Die Nacht ist ruhig, qallerdings ist eine neue Nachricht am Tor zu finden:
Zwei Tage – wählt euer Schicksal.
Wir arbeiten weiter daran, unsere Position zu sichern und zu verstärken. Dieses Mal nutze ich die Gelegenheit und hänge selber eine Nachricht an das Tor:
Wählt das Schicksal eurer Höhle. Sprechzeit: Mittag
Tatsächlich erhalten wir eine Antwort:
Mitte des Weges, niemand auf dem Turm
barthu

Als ob Svetlana von der Palisade aus weniger zielsicher wäre…

Mit Ivan als Rückendeckung begebe ich mich zu besagter Mitte; dieser Barthu kommt mit seinem Greif angeflogen und wir halten eine Besprechung ab – die beiden dampfenden Rüstungen gegenüber einem Druiden mit seinem Reitgreif; für Kommentatoren sicherlich ganz nett.

Ich fasse mich kurz: Im Berg soll es einen gebannten Frostdrachen geben, der mit einem jährlichen Ritual eingeschlossen gehalten wird. Wir stören dieses Ritual. Allerdings ergibt sich im Gespräch, dass, wenn der Drache tot, diese Schwarzkittel hier nichts mehr zu tun haben. Wir treffen also die Abmachung, dass Barthu alles tut, um den Drachen zu schwächen und wir ihn bekämpfen werden. Der Zweifel in den Gesichtern der anderen, als ich ihnen das unterbreite, ist sehenswert.

Ich begehe mit Barthu den Kampfbereich, der Viscount, dem hier niemand über den Weg traut, wird vom Kapitan virtuos abgelenkt. Die Kampfvorbereitungen werden gegen einen Frostdrachen optimiert. Wir wissen genug über ihn, um die schlimmsten Sachen hoffentlich zu negieren. Nach einem halben Tag Kohle schleppen und anderer Vorbereitungen ist es soweit.

Als es Nacht wird, erscheint Barthu mit fünf Trollen, die er als seine Ritualunterstützung bezeichnet. Wir lassen sie trotzdem rein und tatsächlich gibt es mit ihnen keinen Probleme. Selbst die Zeitabsprache ist einfach, der Druide hat eine edlere Uhr als ich.

Gegen Mitternacht gibt es starke Erschütterungen, der Drache ist wohl erwacht. Als er den aus der Höhle kommt, geblendet von den vielen Feuern, die wir entfacht haben, stürmt meine Schlachtgruppe, also ich mit Setka und Druug, auf das vermaledeite Biest zu. Dummerweise kann niemand von uns, später nicht einmal Svetlana, durch die Schuppenhaut des Frostdrachen dringen, weil Barthu erst jetzt, als wir die Echse gebunden haben, mit der Schwächung beginnt.

Ich entscheide mich, die beiden Arbeiter-Jacks dazu zu benutzen, wofür sie gemacht sind – zum Halten. Einer bekommt den Kopf zu fassen, ein anderer immerhin eine der beiden Vorderklauen. Damit ist wenigstens seine Odemwaffe gebändigt. Langsam, aber nachdrücklich, zerlegt das Mistvieh meine beiden Lieblinge, aber es kostet Zeit; Zeit, die Barthu weidlich nutzt.

Das Kreuzfeuer beginnt, Wirkung zu zeigen, aber die wirklich beeindruckende Leistung des Abends kommt von Ivan. Er beweist nachdrücklich, dass die Khadoranische Mechanikervereinigung sich mit der Bauweise der Man-O-War-Rüstung selber übertroffen hat und landet einen heftigen Treffer nach dem nächsten, um dem Schuppenmonster schlussendlich auch den Garaus zu machen. Ivan, der Furchterregende; oder so ähnlich zumindest.

Eigentlich Sieg auf der ganzen Linie: Das Viech ist hinüber, die Trolle ebenso, Barthu verzieht sich und die Edelsteine sind frei zum Abbau. Da soll noch mal einer sagen, Khador sei schwach oder eingeschränkt.

Wir kämpfen für das Mutterland und die Kaiserin und, verdammt noch mal, wir tun es gut!

End-XP: 50

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Wolken im Norden – 3. Teil
Eine Basis

Start-XP: 42

Wir waren mittags an der Mine angekommen und hatten deswegen noch Zeit, am selben Tag die Breschen in den Palisaden zu reparieren. Mit Hilfe der ’Jacks und der Fuhrleute haben wir mehr als genug Holz besorgt, so dass es dafür gereicht hat und sogar noch was übriggeblieben ist, mit dem wir weiterarbeiten können.
In der Nacht ist nichts passiert – außer dass am nächsten Morgen Steine mitten in der Siedlung gelegen sind, die offenbar vom Eingang der Mine weggeräumt worden waren. Wir haben auch noch einen Trollfußabdruck in der Nähe zur Felswand innerhalb der Palisade gefunden. Näheres Nachschauen hat ergeben, dass anscheinend in der Nacht Trolle an der Stelle, an der die Palisade die Felswand berührt, hereingeklettert sind und sich daran gemacht haben, den Eingang freizuräumen, warum auch immer … und von uns hatte das keiner bemerkt!

Den Tag haben wir genutzt, die Palisade zu verstärken und an einigen Stellen Podeste anzubringen, so dass man von diesen auch über die Palisade schauen und kämpfen konnte. Sergej hat mit den ’Jacks begonnen, kurzfristig den begrabenen ’Jack und langfristig den Mineneingang freizulegen. Als er soweit war, hat er gesehen, dass der Jack ziemlich zerbeult und zersprungen war, als ob das Material ganz spröde gewesen wäre.

Für die Nacht haben wir auch noch eine kleine Falle angelegt. Wenn jemand am Ende der Palisade reinklettert, würde er eine Granate auslösen, deren Explosion wir hoffentlich wirklich hören.
Ivan hat bei seiner Wache fünf Trolle auf uns zumarschieren sehen. Er hat alle aufgeweckt, und dann machte es auch schon „Bumm“ von der Falle. Wir haben da einen Troll gesehen, der uns den Stinkefinger gezeigt hat und wieder zurückgeklettert ist. Vom Tor her gab es auch Krach. Das war ein Rudel Argos. Svetlana hat dem Hauptanführertroll hinterhergeschossen und wohl auch getroffen, bis der sich eingenebelt hat. Die Argos haben sich auch zurückgezogen.

Lew hat im Zwielicht etwas am Ende der Palisade sich bewegen sehen, genau da, wo der Troll reingeklettert war. Er hat drauf geschossen und sich alles zusammen mit Ivan näher angesehen. Es hat sie ein ekliger Anblick erwartet: Da war ein hüpfender und zuckender Fleischklumpen! Sergej wusste, dass daraus ein Wintertrollwelpe enstehen könnte, so wurde das Ding sofort verbrannt.
Eine Kontrolle der Palisade hat nix wesentliches ergeben, nur ein paar Kratzer. Das Beunruhidenste war noch, dass die Argos und die Trolle wohl zusammengearbeitet haben. Sehr ungewöhnlich!

Am nächsten Morgen gab es ein kleines Erdbeben, das ein paar Steine ins Rollen gebracht hat, aber nicht mehr. Sergej hat sich den kaputten ’Jack, einen Kolstot, näher angesehen. Ein Arm ist ganz kaputt, der Cortex ist aber noch intakt, so dass Sergej das Ding mit ein bisschen Zeit wohl noch reparieren kann. ANsonsten hat er sich weiter auf das Freilegen der Mine konzentriert, während wir nochmal die Palisade verstärkt haben, besonders an den Enden. Am Abend war die Mine soweit frei, dass wir schon am Eingang waren. Sergej schätzt, dass das ungefähr die Hälfte war.

In der Nacht bei Lews Wache hat er plötzlich einen Greif gesehen, der über dem Lager gekreist ist – und eine Gestalt, die sich an der Türe zu ihrer Unterkunft zu schaffen machte! Lew hat versucht, die Gestalt abzufangen, hat laut „Halt!“ gerufen. Die Gestalt ist tatsächlich stehen geblieben, es war so jemand komisches Schwarzgekleidetes, wie am ersten Tag, als wir angekommen waren. Die anderen sind davon aufgewacht und wollten nach draußen eilen. Doch als Vasily als erster raus ist, ist mehr oder weniger vor ihm der Greif gelandet!

Lew hat derweilen die schwarze Gestalt angegriffen und ziemlich schwer erwischt. Die hat sich in eine Flammenwand gehüllt, noch was von „Vier Tage!“ geplärrt und ist einfach verschwunden. Vasily hat auf den Greif geschossen und ihn auch erwischt, doch der ist auch einfach davongeflogen.
Als die Nacht sich wieder beruhigt hat, haben wir an der Tür einen Zettel gesehen, den die Gestalt offenbar dort angebracht hatte: „Ihr habt noch vier Tage!“

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Wolken im Norden

Start-XP: 38

Kohan ist auf unbestimmte Zeit im Norden unterwegs – empfohlen von Uljana Kostjanowa, befohlen von Vasily Fedorowitsch. Keine Ahnung, welche Reihenfolge ich da einhalten soll, Wladimir Sergejewitsch ist wohl ebenfalls nicht begeistert. Natalia ist zum Brauen abgestellt, ich soll bei Bedarf ihren Jack weiterführen bis sie dort wieder herausgelöst wird.

Zwei Wochen Patrouillen- bzw. Werkdienst später, Mitte Octesh, erhalte ich eine Vorladung zu Wladimir Sergejewitsch:
Seine Königliche Hoheit Achar Greyvan (Großfürst Sargetstea) hat um Hilfe gebeten. Er versucht gerade, mit gutem Erfolg, die Barbarenstämme im Norden einzugliedern. Seine Hauptstadt, Hochesked, ist das Ende der Schmalspur-Bahnlinie von Tverkutsk aus. Er erschließt immer wieder neue Rohstoffvorkommen, aber hat zu seiner neuesten Mine seit zwei Monaten keinen Kontakt mehr. Vor einem Monat wurde ein zwanzig Mann starkes Kontingent der Wintergarde ausgeschickt, welches nun ebenfalls verschollen ist.
Auftrag: Prüfen, was passiert ist, retten, was zu retten ist, zerstören, was zerstört werden muss. Abreise in zwei Tagen per Zug.

Nach weiteren zwei Tagen Zugfahrt ohne Komplikationen kommen wir in Hochesked an. Ein Cousin des Großfürsten empfängt uns und hat alles gut organisiert. Wir erhalten Kartenmaterial und Informationen über den Zielort – eine noch nicht erschlossene neue Mine, wohl Edelsteine, die auch gut meinen Plänen für neue Cortizes entgegen kommen…

Abends lassen wir uns noch dialektisch aktuelle (drei Monate alte) Informationen aus der Zielgegend mitteilen. Im Morgengrauen treffen wir die zehn Fuhrleute unserer Kohlekarren und reisen los; eine Reise ins Ungewisse, die aufgrund der Fuhrwerke über eine Woche dauern wird – wenn alles gut läuft. Vasiliy Komorovski besteht auf Wachen, die wir damit auch aufstellen.

Am vierten Abend erkennen wir schon die Berge und befinden uns im Vorgebirge. Des nächtens fällt unserem Kapitan während seiner Wache auf, dass es plötzlich sehr kalt wird und die Pferde unruhig werden. Die Zeit reicht, um Rüstungen und Jacks anzuheizen, aber bald schon wird die Temperatur normaler. Entweder wurden wir ausgekundschaftet oder waren zu unruhig. Beim Morgengrauen machen sich Lew Alexejewitsch und Vasily auf die Spurensuche um das Lager herum. Sie entdecken Spuren, die vermutlich von Winter-Argus, eine Art zweiköpfiger Frostwolf, Rudeltiere, sehr problematisch für leicht Gerüstete, stammen. Wir fahren weiter, Jacks und Rüstungen bleiben mindestens bis zum späten Vormittag unter Dampf…

Alle sind angespannt, ich bin froh um Ivan und dass wir wenigstens Svetlana mitnehmen können.


Zweiter Spieleabend


Am späten Vormittag finden wir die Spuren eines Kampfes – drei khadoranische Pferde liegen, ohne Zaumzeug und abgenagt, an einem Baum. In zehn Metern Höhe hängt ein weiterer Kadaver. Das war nicht das Werk eines Argus’, auch wenn zwei konische Spuren verkühlter Vegetation und ein abgeplatzter Findling auf irgendwelche Eiswesen hindeuten…

Es finden sich sonst den ganzen Tag keine Hinweise auf feindliche oder freundliche Bewegungen. Abends werden die Wägen in Hufeisenform aufgestellt, die Jacks und Rüstungen jedoch nicht unter Feuer gehalten. Zu Iwans Wache werden wir angegriffen – glücklicherweise schafft es der angreifende Argus nicht, mit seinen beiden Odemangriffen unseren Wächter einzufrieren, so dass dieser Alarm geben kann.

Es erweist sich, dass ich als Kampfmagier nichts zustande bringe, da fast alle meiner Zauber nur auf Jacks funktionieren und ich ungerüstet zu verwundbar bin. Alle anderen sind im Nahkampf und müssen mühsam ihre Gegner zu Boden ringen. Trotzdem ruft der Rudelführer seine Schergen zurück. Vasiliy erschießt seinen Gegner noch davor, Svetlana nutzt die Flucht ihres Gegners, um diesem den Garaus zu machen, der Rest entkommt. Einer der Fuhrleute ist gestorben, aber insgesamt vier Argi. Immerhin. Ich beende die Wache und mache mir nebenbei Gedanken, wie ich effektiver eingesetzt werden kann. Eine arkano-mechanische Vorrichtung zum schnelleren Anlegen der Rüstung beispielsweise…

Der sechste Tag seit Verlassen von Hochesked beginnt mit der Bestattung des Fuhrmannes. Die restlichen Fuhrleute, alles gestandene Männer, die alt genug sind, ihre Mindestdienstzeit im Militär verbracht zu haben und noch ein ordentliches Stück Lebenserfahrung draufgepackt zu haben, sind sichtlich nervös. Jeder hat sein Gewehr in der Hand und sie machen sich und die Pferde unruhig. Nach dem zweiten Schuß ins Gebüsch gebiete ich Feuerzucht unter Androhung des Einziehens der Gewehre.

Wir reisen weiter; der folgende Tag und die Nacht bleiben trotz, oder wegen, unserer Vorbereitungen ruhig. Am siebten Tag erreichen wir eine Brücke, aus der ein Stück entfernt (herausgebissen?) wurde. Da wir einen Tag vor der Mine nicht auf die Fuhrwerke verzichten wollen, nehmen wir uns ein paar Stunden Zeit, sie wieder benutzbar zu machen. Tag wie Nacht werden wir inzwischen vom Heulen der Argi begleitet, aber keiner von ihnen lässt sich blicken.

Am achten Tag kommen wir endlich und wie erwartet am Ort der Mine an. Die sechs Meter hohe Palisade. mit der die Ortschaft geschützt wird, ist an mehreren Stellen eingerissen bzw. eingedrückt, kein Rauch oder sonstiges Lebenszeichen ist zu erkennen. Svetlana bleibt zurück, um Fuhrwerke und Fahrer zu sichern, während wir mit Druug und Setka einrücken. Der Außenposten ist gut eingerichtet, Erz- und Kohlehaufen liegen bereit, sogar eine Gießerei. Wir finden getötete Pferde in Ställen, aber keine toten Menschen. In den Häusern sind noch nicht verräumte Mahlzeiten zu sehen, das Kontingent der Wintergarde ist offensichtlich, zumindest in Teilen, hier angekommen.

Der Stolleneingang ist verschüttet, er wurde wohl gesprengt, der Fuß eines Jacks. der aus dem Geröll herauslugt, deutet darauf hin, dass entweder eilig oder mit höchstem Einsatz gehandelt wurde. Wir vermuten, dass sich die Anwesenden vor zwei Wochen mit Ausrüstung, Nahrung und wohl auch Pferden im Stollen eingeschlossen haben. Der Plan ist, an unserem ersten Tag die Verteidungsfähigkeit der Siedlung (vier Breschen und das kaputte Tor) zumindest zu verbessern und uns ab dem zweiten Tag in den Stollen vorzuarbeiten.

Gerade als wir uns orientiert haben, fällt uns eine Gestalt auf, etwa 100m weiter oben am Berg,, in schwarzer, weiter Kleidung. Nachdem wir ihm zu erkennen gegeben haben, dass wir ihn gesehen haben und ihn grüßen, gestikuliert er ebenfalls, ein Blitz schlägt bei ihm ein und er ist verschwunden. Beachtlich, furchteinflößend – motivierend.

End-XP: 42

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Nyssisches Roulette, Scherbenhaufen

Start-XP: 35

End-XP: 38

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